Rotkraut-Apfel-Muffins: der Beweis, dass ein gesunder Snack schmackhaft sein kann

„Gesund“ ist eines der meist missbrauchten Wörter im Supermarktregal… Und trotzdem ist es für mich ziemlich einfach definiert: möglichst viele verschiedene Ballaststoffe, in möglichst allem, was ich esse. Auch in etwas Süßem wie einem Muffin.

 

Was bedeutet „gesund“ eigentlich?

Eine schwierige Frage, denn Essen und Gesundheit sind sehr persönlich und für jeden anders. Für mich bedeutet es, bei allem, was ich esse  (ja, sogar bei der Jause) zu versuchen, es mit Ballaststoffen zu ergänzen, möglichst viele Pflanzen und wenig Fleisch zu essen und nicht zu viele gesättigte Fette zu mir zu nehmen. Genauso muss es mir aber schmecken und Freude machen. So wie diese Rotkraut-Apfel-Muffins! Ein super Rezept, das auch unterwegs passt und gesund genug für die Jausenbox in der Schule ist.

 

Warum unterschiedliche Ballaststoffe wichtiger sind als nur „mehr“

Es geht nicht nur darum, möglichst viel Ballaststoff in dich reinzustopfen, sondern vor allem um Vielfalt. Dieses Rezept bringt allein sechs verschiedene ballaststoffreiche Zutaten in eine einzige Süßspeise; Rotkraut, Apfel, Banane, Vollkornmehl, Hafermehl und Mandeln.

 

Muss man Gemüse vor Kindern verstecken, damit sie es essen?

Nein, bei diesem Rezept sogar im Gegenteil. Man sieht die kleinen Rotkraut-Stückchen deutlich in der Muffin-Masse, und genau das macht die violett-blaue Farbe so einladend. Statt Gemüse zu tarnen, wird es hier Teil dessen, was den Muffin überhaupt interessant macht.

Rotkraut Muffins

Rotkraut-Apfel Muffins

10 Muffins
Diese Rotkraut-Apfel-Muffins schmecken süß und würzig zugleich – und liefern mit fast 3 g Ballaststoffen pro Stück mehr, als man einem Muffin zutraut. Perfekt für unterwegs und gesund genug für die Jausenbox in der Schule!

Zutaten
  

  • 100 g vorgekochtes Rotkraut gut abgetropft und trocken gedrückt
  • 1 Apfel grob geraspelt (mit Schale)
  • 1 reife Banane zerdrückt (oder 2 EL ungesüßtes Apfelmus)
  • 2 Eier
  • 80 ml Naturjoghurt
  • 60 ml Sonnenblumenöl
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 120 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 30 g Hafermehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Honig
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
 

  • Rotkraut in einem Sieb gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier ausdrücken. Wenn es stark gewürzt oder sauer ist, kurz mit Wasser abspülen und nochmals ausdrücken.
  • In einer großen Schüssel Eier, Banane (oder Apfelmus), Joghurt, Öl und Ahornsirup verquirlen.
  • In einer zweiten Schüssel Vollkornmehl, Hafermehl, gemahlene Mandeln, Zimt, Vanille, Backpulver, Natron und Salz mischen.
  • Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten heben, dann geraspelten Apfel und Rotkraut unterrühren. Nicht zu stark mischen!
  • Teig in Muffinförmchen füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun und innen saftig sind.
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